USA Urlaub 2006

Hinflug - Los Angeles Montag 28.08.2006

Unser Flug von Frankfurt ging schon früh 7:30 Uhr nach London. Ich hatte diesen Flug gebucht, da es mir als die sinnvollste Zeit erschien.
Erst ging es nach London, von dort weiter nach Los Angeles, wo wir 14:50 Uhr Ortszeit landeten. Von London nach LA sind wir mit Virgin Atlantic geflogen. Die 747 ist mit einem Multimediasystem ausgestattet. Jeder Passagier hat in der Lehne vor sich einen Monitor eingebaut. Über ein Kontrollpad kann man das System dann bedienen, womit man Filme, Serien, Spiele, Reiseinfos und Audio CDs anhören bzw. sehen kann. Die Zeit ging ganz gut rum, wir haben viel Tetris gegeneinander gespielt. Nur das Platzangebot ist recht dürftig. Für kleine Menschen geht's sicher, aber ab 1,80 wird es unbequem. Die Einreise ging auch recht zügig. In London hatten wir andere Erfahrungen machen müssen, da wir gerade zwei Wochen nach dem vereitelten Bombenanschlag geflogen sind. Die Passagiere wurden wirklich recht streng kontrolliert, wodurch sich mehrere Schlangen bildeten.

Der erste Eindruck von Los Angeles war sehr Überwältigend. Wir fuhren mit dem Shuttelbus von Alamo zur Mietwagenstation. Die Fahrt dauerte ca. 15min. Nach vorzeigen des Online-Vouchers erhielten wir unseren Wagen: einen Chevrolet Trailblaizer mit V6 Maschine. Als erstes hatten wir mein GPS System an meinen Laptop angeschlossen und das Naviprogramm Street Atlas 2006 ausprobiert. Die Route hatte ich schon in den Monaten zuvor geplant und auf dem Laptop gespeichert. Dabei habe ich auch immer gleich interessante Punkte in die Karte gezeichnet. Das Programm ist wirklich zu empfehlen. Wir sind zu dem von mir vorgebuchten Hotel gefahren. Es waren 12 ca. Meilen.

Los Angeles wirkt auf der Karte nicht so groß wie es eigentlich ist. Bei der Wahl eines geeigneten Hotels sollte man die Entfernung beachten. Auf dem Weg zum Hotel haben wir uns erstmal an das Naviprogramm gewöhnen müssen. Durch die ganzen Straßen findet man sich auch nicht wirklich gut zurecht. Das Hotel war dem Preis entsprechend ganz OK. Da wir den Weg ins Hotel recht zügig hinter uns gebracht hatten, konnten wir uns noch auf einen Streifzug in einen Supermarkt begeben. Aber man muss erstmal einen finden, nicht das es zu wenige gibt, aber man kommt mit den Namen einfach nicht zurecht. Schließlich ist man nur so Sachen wie ALDI, Netto oder Real gewöhnt.
Nach dem Einkauf bemerkten wir, dass die Preise alle ohne die Lokalen Steuern angegeben waren. Ich hatte zwar schon darüber gelesen aber erstmal nicht daran gedacht. Komische Umstellung zu Deutschland.
Da es doch schon recht spät war und wir von dem langen Flug recht müde waren, gingen wir nur noch bei Denny's was essen. Denny's ist eine Kette von Diner Restaurants. Wir waren nur zweimal da, am ersten und am letzten Tag. Vom Preis war es auch ganz OK. Wir haben für drei Personen mit Trinkgeld 40 Dollar Bezahlt. Die Milchshakes sind echt gut ;)

Los Angeles

Airport Mietwagen Hotel Hotel Zimmer

Los Angeles - Universal Studios Dienstag 29.08.2006

Die erste Nacht habe ich nicht gut geschlafen. Das lag sicher an der blöden Zeitumstellung. Für den ersten Tag hatten wir uns Vorgenommen in den Themenpark Universal Studios zu fahren. Der Park öffnet im Sommer um 9 Uhr. Parken für den ganzen Tag kam 10 Dollar. Da wir schon 30min vorher da waren, haben wir die restliche Zeit in der Universal City vertrödelt und haben bei Starbucks "gefrühstückt". Mirco und Thomas haben beide einen Kaffe getrunken und zwei Donuts gegessen. Ich habe nur zwei Donuts gegessen. Die Dinger waren echt brutal fettig. Mir war nach den zwei Dingern richtig schlecht.

>Eintritt haben wir 56 Dollar pro Person bezahlt. Das war schon mit AAA Rabatt. Es ist auf jeden Fall recht lustig dort. Wir haben alle Fahrten gemacht und die Studiotour. Am besten hat uns "The Mummie the Ride" und "Back to the Future" gefallen. Da wir schon recht früh da waren haben wir nicht den ganzen Tag gebraucht. Wir sind dann nachmittags noch zum Hollywoodzeichen gefahren um ein paar Bilder zu machen. Leider kommt man nicht sehr nahe an das Schild ran. Danach sind wir noch etwas durch Hollywood und Beverly Hills gefahren.

Universal Studios Los Angeles

Universal Studios Universal Studios Universal Studios Universal Studios Hollywood Schriftzug

Los Angeles - Walk of Fame - Venice Beach Mittwoch 30.08.2006

Mittwoch ging es zum Walk of Fame und zu den Stränden. So richtig beeindruckend ist der Walk of Fame nicht. Ich hab es mir etwas anders vorgestellt. Wir waren dort auch in dem House of Guinness und dem Wax Museum. Hat beides zusammen 17 Dollar gekostet. Das Geld kann man sich eigentlich sparen. Dann Waren wir noch beim Chinese Theater.
Danach sind wir nach Santa Monica an das Pier gefahren. Da wir auch noch etwas Baden gehen wollten sind wir nach Venice gefahren und haben uns erstmal das Strandleben angesehen. Wir waren mitten in der Woche dort, dadurch war verhöltnismäßig wenig los. Wir haben den Sportlern vom Muscle Beach eine Weile zugesehen. Danach haben wir uns noch ins kühle Nass begeben. Mirco fand es bissel zu kalt aber Thomas und ich hatten unseren Spaß mit den Wellen.

Los Angeles

Los Angeles Chinese Theater Godzilla Star Terminator Santa Monica Venice Beach Muscle Beach

Fahrt nach Bellemont(AZ) Donnerstag 31.08.2006

Donnerstags sind wir nach Bellemont bei Flagstaff gefahren. Wir sind schon früh los gefahren, da es doch ein Stückchen ist und wir nicht wussten wie lang man für so eine Strecke in den USA benötigt. Wir mussten zwischendurch das erste Mal tanken. Das Auto hatten wir mit vollem Tank bekommen. Ich befürchtete, dass das Auto recht viel an Benzin verbrauchen würde. Wir tankten allerdings nicht voll, da das Benzin unterwegs recht teuer war. Der Preis lag bei etwas über 3 Dollar pro Gallone.
Als wir in Bellemont ankamen konnten wir in dem Hotel noch nicht einchecken. Wir fuhren also erstmal nach Flagstaff (ca. 10 Meilen) um etwas zu essen und uns die Stadt anzusehen. Viel gab es nicht zu sehen. Gegessen haben wir in einem Diner, der war recht gut. Dann haben wir eingecheckt.
Zur Freude für mich gab es kostenlosen Internetzugang per Wlan. Abends wollten wir beim benachbarten Subway etwas essen. Als wir dort eintraten wollte er uns nichts mehr verkaufen, die machen da wohl schon um 20 Uhr zu??? Als wir gingen kam uns noch eine Kakerlake entgegen. Dazu muss ich wohl nichts mehr sagen. Wir haben uns dann nur paar Fertig - Suppen in der Tanke nebenan geholt, da wir ja gut zu Mittag gegessen hatten.

Bellemont/Flagstaff Arizona

Highway Pause Diner Microtel

Monument Valley Freitag 01.09.2006

Unsere erste Tour von Bellemont sollte ins Monument Valley gehen. Allein auf der Fahrt dorthin durchfährt man schon einige unterschiedliche Landschaften.
Kurz vor Mittag waren wir angekommen. Für 5 Dollar pro Person erhielten wir Eintritt. Wir sind dann mit unserem Auto den kompletten 17 Miles - Drive gefahren. Das ist eine Strecke durch das Tal um die schönen Steingebilde. Es war schon sehr beeindruckend. Ich kann nur jedem empfehlen sich es anzusehen wenn man eine Tour durch den Westen macht. Wir haben dort echt ein paar schönne Bilder gemacht. Man kann im Tal auch reiten, so kommt man sicher noch näher an die Felsen heran. Allerdings ist das auch nicht ohne ;). Wir haben aus dem Auto beobachtet wie ein Tourist von seinem Pferd geworfen wurde. Sah ziemlich spektakulär aus. Wandern kann man dort auch, allerdings war es ziemlich warm an dem Tag. Und faul sind wir auch alle ;)
Abends bin ich mit Thomas nach Flagstaff gefahren. Mirco hatte keinen Hunger oder keine Lust auf Burger ;) Wir waren bei Sizzler's essen. Es war eigentlich ne spontane Idee. Sizzler's ist ein Steakhouse von dem es in den USA ziemlich viele gibt. In dem Restaurant herrschte eine gute Stimmung. Die Steaks waren echt gut. Wir waren dann noch öfter bei Sizzler's essen.

Monument Valley

Monument Valley Monument Valley Monument Valley Monument Valley Monument Valley Monument Valley Monument Valley

Grand Canyon - Las Vegas Samstag 02.09.2006

Heute wollten wir zum Grand Canyon und von dort nach Las Vegas weiterfahren. Zum Grand Canyon war es nur ca. 1,5h. Ich hatte im Navigationssystem den kürzesten Weg gewählt. Daraufhin wurden wir vom Navi ca. 30 Meilen über eine Schotterstraße durch den Wald geschickt. Uns sind auf der Strecke nur zwei Autos entgegen gekommen.
Am Eingangsportal zum Grand Canyon hat uns eine Rangerin den Parks Pass verkauft. Dieser kostet 50 Dollar und berechtigt einen in allen möglichen Parks der USA den Zutritt. Wir waren auf der Südseite des Canyons. Man hat dort wirklich eine tolle Aussicht, die man einfach mal auf sich wirken lassen muss. Es gibt dort mehrere Aussichtspunkte die man alle in der Karte findet, die man sich auch im Netz downloaden kann.
Danach ging es weiter nach Vegas. Unterwegs kam mir oft die Frage wieso es Menschen in die Wüste zieht. Also ich kann es nicht verstehen ;)
Kurz vor dem "Hoover Dam" ging nichts mehr. Ein ziemlicher Stau. Wir hatten uns für Las Vegas das lange Labor Day Wochenende ausgesucht. Der erste Montag im September ist in den USA Feiertag. Da es wirklich sehr schleppend über den Damm ging, haben wir nicht angehalten um Bilder zu machen. Thomas ist einfach ausgestiegen, neben dem Auto hergelaufen und hat Bilder gemacht. Nach dem "Hoover Dam" ging es wieder recht flott vorwärts.
Unser Hotel lag direkt am Strip auf dem die Hölle los war. Für eine halbe Meile haben wir eine Stunde gebraucht. Aber langweilig war es nicht, da wir die ganzen Leute vor den Casinos beobachten konnten. Nach dem Einchecken sind wir gleich auf den Strip. Es waren extrem viele Menschen unterwegs und die Temperaturen waren auch nicht gerade angenehm.

Die Achterbahn vom "New York New York" sind wir für 12 Dollar pro Person gefahren. Die Fahrt war aber wirklich super. Mirco fand es nicht so lustig wie Thomas und ich. Danach waren wir für 12 Dollar pro Person bei einem "All you can eat" Chinesen. Es gab wirklich ein sehr großes Büfett. Mirco hat es sehr genossen. Danach sind wir noch etwas durch die Casinos gezogen und haben uns den Club angesehen, den wir am nächsten Abend besuchen wollten.

Grand Canyon

Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon

Hoover Dam

Hoover Dam Hoover Dam Hoover Dam

Las Vegas - Lake Mead Sonntag 03.09.2006

Wir haben mal etwas länger geschlafen und sind dann Einkaufen gefahren. Dann wollten wir noch Baden gehen da es wirklich sehr heiß (34°C) war. Also sind wir zum Lake Mead gefahren. Dieser See ist durch den "Hoover Dam" angestaut worden. Die Fahrt hätten wir uns aber auch sparen können, da das Wasser nicht besonders sauber ist und es nur Steine gibt. Ohne so komische Gummischuhe sollte man dort nicht hinfahren.
Abends sind wir wieder zu dem Chinesen wo es Mirco so gut gefallen hat. Danach wollten wir mal etwas an Geld gewinnen. Im "Venetian" haben wir unser Glück versucht. Ich hab 20 Dollar verspielt. Die anderen hatten mehr Glück als ich. Mirco hat zwei Dollar Gewinn gemacht ;) und Thomas hat nur fünf Dollar verspielt. Spät abends sind wir in einen Club gegangen namens ICE. Im Internet hatte ich gelesen, dass an diesem Abend Bad Boy Bill auflegen sollte. Wir sind schon recht früh hin, da ich annahm es würde viel los sein. Der Eintritt war an diesem Abend frei. Die Getränke waren relativ teuer. Ein Vodka Red Bull 9 Dollar. Es war echt ganz gut dort ;) viele hübsche Mädels. Thomas hat sich so gar mit einer angelegt. Sie dachte er zieht mit mir über sie her. Kurzes bla bla und sie meinte noch etwas von "Thats the American way". Wir fanden es einfach nur lustig.

Lake Mead

Lake Mead Lake Mead

Las Vegas

Las Vegas Las Vegas Las Vegas

Death Valley - Bishop Montag 04.09.2006

Der Morgen danach war ziemlich anstrengend, da wir zeitig aufgestanden waren. Dadurch sind wir nicht so richtig in Fahrt gekommen. Mirco musste fahren da Thomas und ich am Abend zuvor ordentlich getrunken hatten. Wir wollten heut ins Death Valley und zu der Geisterstadt die in der Nähe vom Death Valley liegt, Rhyolite. Es war super heiß an dem Tag, 42°C im Schatten. Allerdings gibt's keinen Schatten im Valley ;), da ja dort keine Bäume wachsen. Wir sind zuerst zu Bad Water gefahren, der tiefste Punkt der USA. 86m unter dem Meeresspiegel. Einige der Leute die dort waren sind auch noch auf den Salzsee raus gelaufen, das kam uns aber nicht in den Sinn. Wir waren froh als wir wieder im Auto saßen und unser kühles Wasser genießen konnten. Danach waren wir noch im Golden Canyon. Dort drin war es noch wärmer als im Valley selbst. Vor dem Canyon steht ein kleines Klohaus um das man möglichst einen großen Bogen machen sollte.
Die Geisterstadt war nicht wirklich beeindruckend, da von den verlassenen Häusern nicht mehr viele übrig waren. Unser Tagesziel war Bishop. Auf dem Weg dorthin mussten wir noch über eine Bergkette. Unterwegs wäre uns fast noch das Benzin ausgegangen.
Als wir dann in Bishop ankamen, haben wir erstmal im Hotel eingecheckt und sind eine Runde in den Pool gegangen. Abends waren wir noch kurz auf einem Volksfest in der Stadt. Es war zwar eine Menge los aber wir waren erst 19 Uhr dort. Wir mussten keinen Eintritt mehr zahlen da das Fest nur bis 20 Uhr ging. Da wir danach große Lust auf Steak hatten ging es zu Sizzler's.

Death Valley

Death Valley Death Valley Death Valley

Rhyolite - Geisterstadt

Rhyolite Geisterstadt Rhyolite Geisterstadt Rhyolite Geisterstadt

Mono Lake - Bodie - Yosemite Valley - Merced Dienstag 05.09.2006

Heut ging es als erstes zum Mono Lake, einem sehr alten Salzsee. Ich hab sogar mal irgendwo gelesen, dass sich ein DJ nach diesem See benannt hat. Durch den Rückgang des Wasserspiegels haben sich merkwürdige Salztürme gebildet. Eigentlich kostet es 3 Dollar pro Person, bei uns war aber keiner da der Geld haben wollte. Es gibt dort sehr viele Vögel und komische Fliegen die sich auf die Wasseroberfläche setzen.
Danach sind wir zu der Geisterstadt Brodie gefahren. Der Eintritt in die Stadt kostet 5 Dollar pro Auto. Dort bekommt man eine Menge an alten Holzhäusern zu sehen. In einige der alten Häuser kann man sogar reingehen und in einigen wohnen die Ranger, die die Stadt hüten. Für eine Geisterstadt ist Brodie wirklich noch sehr gut erhalten. Man kann auch eine Führung durch das alte Bergwerk machen. Diese kostet weitere 10 Dollar pro Person.
Das Nächste Ziel war Yosemite Valley. Eintritt mussten wir hier keinen zahlen, da wir ja beim Grand Canyon den Parks Pass gekauft hatten. Ich glaube der normale Preis liegt bei 25 Dollar pro Auto. Wirklich schöne Gegend der Yosemite Park. Gewandert sind wir nicht da wir da nicht so scharf drauf sind. Aber wenn es Jemanden interessiert, lohnt sich sicher ein längerer Aufenthalt im Park. Meister Petz haben wir leider nicht gesehen. Übernachtet haben wir in Merced im Ramada Inn. Abends waren wir dort auch noch mal in der Stadt aber es war nix los.

Mono Lake

Mono Lake Mono Lake Mono Lake Mono Lake Mono Lake

Bodie - Geisterstadt

Geisterstadt Bodie Geisterstadt Bodie Geisterstadt Bodie Geisterstadt Bodie Geisterstadt Bodie

San Francisco Mittwoch 06.07.2006

Nun sollte es wieder mal in eine größere Stadt gehen, San Francisco. Als wir in San Francisco ankamen merkten wir gleich wie das Wetter schlechter wurde. Es war bedeutend kühler als die Tage zuvor und die Sonne war auch nicht mehr zusehen. Da wir noch etwas Zeit mit dem Einchecken hatten machten wir erstmal ne kleine Tour zum Strand. Lang haben wir es dort aber nicht ausgehalten, da es so kalt war. Mit dem Auto in San Francisco ist das so ne Sache. Man bekommt wirklich schlecht Parkplätze. Wir hatten im Ramada Inn in der Lombard Street gebucht. Ich hatte mir dieses Hotel ausgesucht da wir möglichst für die Zeit in San Francisco aufs Auto verzichten wollten. Laut Beschreibung sollte das Hotel kosten freie Parkplätze bieten. Als wir eincheckten war leider kein Parkplatz frei und die Frau am Empfang sagte nur: "Wer zuerst kommt, malt zuerst!". Ich hab mich dann erstmal in zweite Reihe gestellt. Nach einer Stunde im Zimmer wollten wir runter an die Fishermans Warf und da war doch gleich ein Parkplatz für uns frei geworden.
Zur Fishermans Warf sind wir gelaufen, ca. 15min. Wir haben uns ein altes Diesel Uboot von innen angesehen, für 7 Dollar pro Person. Zu den ganzen Seelöwen am Pier 39 sind wir auch gegangen. Mir ist aufgefallen, dass es in San Francisco verhältnismäßig viele Sport treibende Menschen gibt. Da es da unten am Wasser recht kühl wurde sind wir dann nach Chinatown gegangen wo wir auch etwas essen wollten. In Chinatown kommt man sich wirklich vor als wäre man in einer asiatischen Stadt. Es waren viele Menschen auf der Straße die einen in ihre Restaurants locken wollen. Wir haben dann auch noch ganz gut gegessen, obwohl wir erst Schwierigkeiten hatten etwas auf der Speisekarte zu finden. Es stand zwar sehr viel drauf aber wir konnten damit einfach nix anfangen. Die Bedienung sprach auch nicht gerade sehr deutlich, was die Sache noch erschwerte.
Am nördlichen Ende von Chinatown ist der Broadway. Dort befinden sich viele Nachtclubs, Cafes und Restaurants. Nach Hause sind wir dann gelaufen. War ein ganz schön anstrengendes Stück, da die große Anzahl an steilen Bergen es einem nicht gerade leicht macht. Wir sind auch gleich die Lombard St. mit den vielen Kurven abgegangen.

San Francisco

San Francisco San Francisco San Francisco San Francisco San Francisco San Francisco San Francisco San Francisco San Francisco

Alcatraz Donnerstag 07.09.2006

Früh ging es gleich runter zur Fischermans Warf, da ich Karten für die Audiotour von Alcatraz gebucht hatte. Das Wetter war noch immer so schlecht wie den Tag zuvor. Die Audiotour für 16,50 Dollar sollte man wirklich machen. Sie war sogar in deutsch verfügbar und hat wirklich Spaß gemacht. Wenn nicht so viele Menschen in dem Gefängnis unterwegs wären, wäre die Atomsphäre noch besser.
Zum Mittag waren wir wieder auf dem Festland und haben bei Hooters Mittag gegessen. Wir wollten mir der Cablecar Bahn noch mal zum Broadway fahren um einen Club oder eine Disco für den Abend zu finden. An der Station für die Cablecars standen aber sehr viele Leute und wir hatten auch keine 5 Dollar pro Person in Bar. Also hieß es wieder mal LAUFEN. Mirco hätte bei den steilen Bergen zeitweise fast aufgegeben. Auf dem Weg in die Stadt sind wir wieder an den Kurven der Lombard St. vorbei gekommen und haben auch gleich noch ein paar Fotos gemacht. Nach erfolgloser Suche sind wir dann erstmal ins Hotel zurück und haben uns etwas ausgeruht. Wir beschlossen abends in die Stadt mit dem Bus zu fahren.
Am Abend sind wir dann für 1,50 Dollar pro Person in die Stadt gefahren. Wir haben uns echt geärgert, dass wir das nicht früher genutzt haben. Am Broadway sind wir erstmal zu einem Italiener essen gegangen. Der war ziemlich teuer, unsere Travelerchecks wollte er auch nicht nehmen. Danach wollten wir uns ein paar Clubs ansehen. Auf dem Weg dorthin hörten wir aus einer Seitenstraße nette Musik. Von draußen sah es eher nach einer privat Party aus. Innen war eine richtig gut ausgestattete Bar und ein DJ drehte Platten. An den Wänden hingen überall Bilder und die Leute von der Party unterhielten sich über diese. Wahrscheinlich war es irgendeine Studenten-Party. Nach einer guten halben Stunde ging die Musik aus. Als der DJ dann neben mir an der Bar stand fragte ich ihn was mit der Musik sei. Er meinte, dass die Polizei da gewesen sei und er aufhören sollte. Nach 15min fing er aber wieder an. Da wir noch mehr sehen wollten, gingen wir weiter.
Gleich unten am Broadway war ein Club der R&B spielte, er war aber leer. Der Barkeeper gab uns sehr bereitwillig Informationen über House Clubs in der Stadt. Er schickte uns ins "Pink". Wir nahmen uns ein Taxi und waren nach 10 min und 12 Dollar da. Die Stimmung in dem kleinen Club war echt toll. Wer House Musik mag der sollte sich den Club mal ansehen. Thomas hat sogar noch Bekanntschaft mit einer kleptomanischen Champagner-Trinkerin gemacht. Sie hat einfach eine Flasche Dom Pérignon, die eigentlich 300 Dollar kostet, von der Bar geklaut. Wir haben alle mal gekostet ;)

Alcatraz

Alcatraz Alcatraz

Montery - Morro Bay Freitag 08.09.2006

Da wir das schlechte Wetter satt hatten wollten wir so schnell wie möglich wieder Richtung Süden nach Los Angeles. Da uns die Stadt aber nicht so wirklich gefallen hat beschlossen wir noch ein Stück weiter nach San Diego zu fahren. Doch vorher hieß es erstmal auf zur Golden Gate Bridge. Durch das schlechte Wetter konnten wir leider keine schönen Bilder machen. Auf dem Weg in den Süden sind wir noch nach Montery ins Aquarium gefahren. Das sollte man sich ansehen, die haben ein wirklich großes Becken mit großen Fischen. Und auch so ist es sehr schön gemacht. Gefahren sind wir den Highway 1 entlang der Pazifikküste. Durch die vielen Kurven ist die Strecke nicht gerade angenehm zu fahren. Vor allem wenn Mirco am Steuer sitzt. Übernachtet haben wir in einem Hotel in Moro Bay, ein Fischerdorf zwischen L.A. und San Francisco. Gegessen haben wir in einem Fischrestaurant, was recht teuer war. Wir haben alle nur so eine Art Backfisch mit gebackenen Kartoffeln bestellt, das war das günstigste Essen auf der Karte für 13 Dollar.

Montery

Montery Montery

San Diego Samstag 09.09.2006

Gleich Früh ging es wieder los Richtung San Diego. Mittags haben wir in Santa Babara gegessen. In San Diego haben wir uns erstmal ein Hotel gesucht. Wir haben am Hotel Circle im Kings Inn ein gutes Zimmer für 69 Dollar pro Nacht bekommen. Leider wollten sie in diesem Hotel für den Internetzugang Geld haben. Ich glaub 9 Dollar pro Tag. Wir haben aber in der Nähe ein offenes Netz gefunden, welches wir genutzt haben. Da es schon zu spät war um an den Strand zu fahren sind wir noch schnell in den Pool gesprungen. Gegessen haben wir im hoteleigenen Restaurant, da wir im Zimmer dafür Coupons hatten.


Pacific Beach, San Diego Sonntag 10.09.2006

Heut wollten wir uns mal richtig an den Strand knallen. Wir entschieden uns für den Pacific Beach. Da viele Surfer an dem Strand waren und auch die Wellen richtig Spaß gemacht haben, entschieden wir uns, ein Boogie Board zu kaufen. Das Board hat uns 14 Dollar gekostet. Doch so richtig funktioniert hat es nicht. Der Pacific Beach ist vor allem bei jungen Leuten sehr beliebt und gerade am Wochenende sind sehr viele Menschen dort. Wir waren bestimmt fünf Stunden da und haben uns alle mehr oder weniger verbrannt. Zu Abend haben wir wieder mal bei einem "All you can eat" Chinesen gegessen. Der Preis lag bei 13 Dollar pro Person und es waren sogar die Getränke dabei. Später wollten wir ein paar von den Bars und Clubs testen, die wir zuvor im Internet gefunden hatten. Allerdings war nix richtiges dabei, lag wahrscheinlich daran, dass es Sonntag war. Wir haben dann noch ein Open Air mitten in der Stadt gefunden. Es war aber nicht gerade unterhaltsam ;). Auf dem Nachhauseweg merkten wir schon, dass Mirco ständig stöhnte. Ihm machte sein Sonnenbrand ziemlich zu schaffen. Es hatte ihn so schlimm erwischt, dass er für drei Tage im Zimmer geblieben ist.


Horton Plaza Montag 11.09.2006

Eigentlich wollten wir an diesem Montag nach Tijuana Mexico fahren. Da es Mirco aber nicht so gut ging, hatten wir beschlossen, dass Thomas und ich nur etwas shoppen gehen und Mirco einen Ruhigen macht. Wir sind dann ins Horton Plaza Einkaufszentrum gefahren. Dies liegt genau im Zentrum von San Diego am Broadway. Dort kann man wirklich gut Geld ausgeben. Thomas hat sich zwei T-Shirts und eine Jeans gekauft. Ich hab ca. 120 Dollar für T-Shirts ausgegeben. Achtung: nicht im NBC Parkhaus parken, das hat uns 24 Dollar für 4,5h gekostet. Abends wollten Thomas und ich noch etwas was trinken gehen. Wir sind wieder Richtung Pacific Beach gefahren allerdings sind wir nirgends rein gekommen, da wir keinen Reisepass dabei hatten! Sonst hatte immer der Perso oder der Führerschein gereicht.


Tijuana, Mexico Dienstag 12.09.2006

Da es Mirco immer noch nicht so gut ging, sind wir mit Thomas allein nach Tijuana gefahren. Wir sind mit dem Auto bis zur letzten Ausfahrt vor der Grenze auf der Interstate 5 gefahren. Dort war dann auch gleich ein Parkplatz, wo man für 7 Dollar 24h lang parken konnte. Von dem Parkplatz ging es mit einem Bus weiter. Hin und zurück für 8 Dollar. In Mexiko angekommen, mussten wir durch das Betriebsgebäude des Busunternehmens gehen, in dem sich zahlreiche Händler niedergelassen hatten. Jeder wollte einem was verkaufen. Thomas musste noch mal schnell auf die Toilette und ich guckte mir ein paar Silberketten an. Gleich kam eine Frau und wollte mir eine Kette andrehen. Aus Spaß fragte ich, was so eine Kette kosten solle. Sie wog die Kette und rechnete. Sie kam auf einen Preis von 77 Dollar. Das war mir zu viel und ich sagte ich hätte nur aus Interesse für meinen Kumpel gefragt. Als Thomas vom Klo kam fing die Frau gleich an. Wir konnten den Preis bis auf 20 Dollar drücken, haben die Ketten dann aber nicht gekauft. Als wir auf die Straße kamen dachten wir, wir sind im falschen Film. Die ganze Straße entlang waren Straßenhändler und komische Apotheken zu sehen. Wir sind die Straße bis ganz zum Schluss gelaufen und wurden von jedem angesprochen doch etwas zu kaufen oder etwas zu essen. Oft waren Polizisten zu sehen die kugelsichere Westen trugen. Sehr beruhigend war der Anblick nicht. Es hat uns wirklich nicht besonders gefallen und wir sind nicht lang dort geblieben. Ich muss sagen, dass ich mir Mexiko anders vorgestellt hatte. Sicher gibt es in Tijuana auch schöne Ecken, aber wenn man kein Auto hat ist es eher schlecht. Den Ausflug dorthin hätten wir uns sparen können. Ich kann nur jedem, der Mexiko von San Diego aus besuchen will, empfehlen, dass er über die Grenze läuft. Die Ausreise nach Mexiko geht immer noch, aber die Einreise in die USA dauert ewig mit dem Bus. Abends waren wir mit Thomas wieder in der Straße vom Abend zuvor, diesmal mit Reisepass. Wir haben festgestellt, dass die Preise echt sehr gut dort sind und viele junge Leute dort sind, die Spaß haben wollen. Eine Cola kam nur 1,50 Dollar. Ein Cuba Libre kam 4,50 Dollar.


Ja Lolla Beach, San Diego Mittwoch 13.09.2006

Mirco ging es immer noch nicht so gut. Da Thomas und ich aber Sonne tanken wollten und einen weiteren Versuch mit dem Boogie Board starten wollten, fuhren wir an den Ja Lolla Strand, da ich gelesen hatte, dass man dort gut surfen könnte. Nach ein paar Versuchen und ein wenig abgucken bei anderen gelang mir ein Ritt bis zum Strand. Bei Thomas hatte es dann auch noch geklappt. Die 14 Dollar für das Bord hatten sich dann doch noch gelohnt. Abends sind wir wieder zur besagten Straße am Pacific Beach gefahren, Mirco war auch wieder mit dabei. Wir waren in einer Karaoke Bar. Es war ganz lustig, nur leider haben die schon recht früh Schluss gemacht.


Santa Monica Donnerstag 14.09.2006

Da wir die letzte Nacht in Flughafennähe verbringen wollten, haben wir zuerst in Ingelwood nach einem Hotel gesucht, doch die Gegend war nicht gerade sehr ansprechend. Dort sind sehr komische Gestalten unterwegs, denen man nachts sicher ungern begegnen möchte. Also sind wir weiter nach Santa Monica gefahren. Dort haben wir ein Zimmer für 90 Dollar bekommen. Es war allerdings nicht besonders gut eingerichtet. Das Hotel hieß Palm Three. Der Wasserhahn hatte so einen schlechten Durchfluss, dass wir unter der Dusche Zähnegeputzten mussten. Den letzten Abend ließen wir es noch mal krachen. Ich hatte im Internet nach guten Clubs und Bars gesucht. Da ich nichts Passendes fand sind wir einfach auf Gut Glück zur Main St. am Strand von Santa Monica gefahren. Wir haben dann auch gleich eine nette Bar mit guter Musik gefunden. Der DJ legte House und R&B auf. Die Bar füllte sich sehr schnell und es war echt eine gute Stimmung.


Rückflug Freitag 15.09.2006

Freitag haben wir noch mal bissel länger geschlafen, da wir eine anstrengende Reise vor uns hatten. Frühstück haben wir ausfallen lassen aber dafür richtig gut bei Denny's Mittag gegessen. Thomas wollte alles mit seiner Kreditkarte zahlen, doch die funktionierte nicht. Also musste Mirco ran. Die Rückgabe des Leihwagens und der Transfer zum Flughafen in Los Angeles waren recht einfach. Wir sind mit unserem Mietwagen ca. 5400 Km gefahren. Der Flug ging recht schnell vorbei, da wir einige lustige Filme im Flieger sahen und noch etwas Tetris gegeneinander gespielt hatten. Wir hatten nur ca. drei Stunden geschlafen und wollten dann noch von Frankfurt nach hause fahren. Als wir mit Mirco's Auto beim Frankfurter Kreuz waren, hatten wir mächtige Probleme mit dem Wagen. Das Ende vom Lied war, dass wir uns vom ADAC heimfahren lassen haben. Natürlich mit dem Auto im Schlepptau. Nach ca. 40 Stunden auf Achse bin ich voll fertig ins Bett gefallen. Die nächsten Tage hatte ich noch einige Probleme mit der Zeitumstellung.